Sonntag, 28. Januar 2007
In Gedenken an mein Fahrrad
Ich bitte jeden, der dies liest, mich in meiner tiefen Trauer mit einer Schweigeminute für mich und mein Fahrrad zu unterstützen.
Danke!
Montag, 15. Januar 2007
Glastonbury
Nach einer Irrfahrt durch die Bristoler Innenstadt mit meinem Fahrrad (Fahrrad fahren ist ganz schön gefährlich in Bristol, erstrecht für jemanden, der von den Münsteraner Verhältnissen verwöhnt ist), kam ich dann endlich am Zug- und Busbahnhof Temple Mead an. Dort musste ich mich erneut auf die Suche nach meiner Haltestelle begeben, was mich schier zur Verzweiflung getrieben hat. Hätte ich nicht den dringenden Wunsch verspürt für einen Tag aus Bristol rauszukommen und mehr von dem Land zu sehen, in dem ich jetzt lebe, hätte ich schon längst aufgegeben. Nachdem ich mich durchgefragt hatte, fand ich die besagte Haltestelle endlich und konnte schließlich in den Bus einsteigen, der mich zunächst nach Wells bringen würde, wo ich dann in den Bus nach Glastonbury umsteigen musste. Natürlich hatte er Verspätung, was in England glaube ziemlich normal ist. Während der Fahrt habe ich dann die wirklich schöne, wenn auch nicht besonders spannende englische Landschaft bewundert. Ich war dabei wohl etwas zu abgelenkt, so dass ich einen riesen Schreck bekam, als ich auf einmal das Wort Wells las. Voller Panik, ich könnte meine Haltestelle verpassen, sprang ich auf, lief zum Busfahrer und sagte ihm, ich müsse sofort aussteigen. Verblüfft, aber höflich teilte er mir mit, dass er das gerade nicht könnte, aber er könne mich an der nächsten Haltestelle herauslassen. So stand ich dann mitten in Wells, anstatt einfach abzuwarten bis er an dem Busbahnhof hält, wo ich vielleicht noch trotz
Fotos aus Bristol
Willkommen in unserer bescheidenen Bleibe. Wie immer ein wenig unordentlich, weil wir alle zu faul zum Aufräumen sind. Aber das ist wohl normal in einer Wg.
Katharina ist malwieder fleißig dabei etwas leckeres zu kochen. In der kleinen Küche herrscht oft reger Betrieb, weil sich irgendjemand immer etwas zu Essen macht. Daher ist sie auch immer etwas chaotisch.
In unserem gemeinsamen Wohnzimmer kann man sich immer hervorragend auf eines der Sofas fleezen und faul vorm Fernseher abhängen, im Internet surfen usw. Das "wunderschöne" Bild über dem Kamin von dem kleinen Jungen hat Katharina mit in die Wg gebracht. Leider konnte ich sie bislang nicht davon überzeugen das Bild abzuhängen. Bei mir verursacht es nämliche Alpträume, dass der Kleine nachts aus seinem Bild klettert und in mein Zimmer trappst. Es kursieren nämlich Gerüchte, dass es in unserem Haus spukt :-).
Mein Zimmer mal aus einer anderen Perspektive. Meine Wand zieren Fotos von Münster, meinen Freunden usw., falls ich mal Heimweh bekomme.
Katharina schreibt momentan an ihrer Diplomarbeit. Sie sitzt aber nicht immer so diszipliniert an ihrem Schreibtisch wie es auf diesem Foto den Anschein hat.
Meine andere englische Mitbewohnerin konnte ich bislang leider noch nicht vor die Linse bekommen. Aber ich arbeite daran...
Mona hat vor einigen Wochen auch bei St. Christopher´s gearbeitet. Sie allerdings vor Weihnachten leider nach Leipzig abgereist. Sie hat mir ein paar schöne Ecken von Bristol gezeigt. Hier steht sie gerade auf der Mauer, die den Brandon Tower umzäunt. Normalerweise hat man von hier aus einen sehr schönen Blick auf Bristol, was man auf dem Foto leider nicht so gut erkennt.
Der Brandon Tower sieht aus wie aus einem Märchen. Es hätte mich nicht gewundert, wenn Rapunzel aus einem der oberen Fenster gelugt hätte. Drumherum sind viele wilde Büsche und ein kleines Flüßchen angelegt. Sehr romantisch!
