Nach meinem chaotischen Trip vom letzten Wochenende, beschloss ich d
iese Woche in Bristol zu bleiben. Nachdem ich mit Katharina und Eivind (siehe Foto) in die Stadt gefahren bin, hab ich mich dazu entschlossen mal wieder einen Touri-Fotospaziergang einzulegen.
befindet sich auch "Watershed", eine Art
Kulturzentrum mit einem Kino, in dem zumeist alternative Filme gezeigt werden, einem Bistro, einer Jazzkneipe etc.
Ist wirklich sehr schön da, besonders wenn das Wetter ausnahmsweise mal so toll ist wie an diesem Tag (die Gegend um Bristol hat eine besonders hohe Luftfeuchtigkeit).
Auch die "Bristol Cathedral", die sich wie das bristoler College am "College Green" befindet, sieht im Sonnenlicht etwas weniger düster aus als sonst.
Wenn man dann weiter die ziemliche steile Park Street hoch latscht, an der es auch nette (allerdings häufig auch nicht ganz billige) Cafés, Clubs und Geschäfte gibt, kommt man an diesem Gebäude mit dieser tollen Dekoration (dafür gibt es auch einen bestimmten Begriff, der mir aber entfallen ist) vorbei, die immer gerne von Touristen fotografiert wird. Das habe ich mir natürlich auch nicht verkniffen. Der Effekt leidet leider etwas unter der Unschärfe des Fotos. Schließlich erreicht man dann den Cabot Tower. Ich hatte schon einmal eher ein Foto vom Cabot Tower in einem älteren Post veröffentlicht, aber auf diesem Bild macht er doch etwas mehr her.
Dieses Mal war er sogar geöffnet, so dass ich ganz nach oben zur Turmspitze stiefeln konnte. Leider bin ich nicht als Einzige auf diese Idee gekommen. Wegen des schönen Wetters waren ziemlich viele Besucher da, was schnell zu einem Problem werden kann, weil die Turmtreppe sehr eng ist. Aber letztendlich bin ich heil und gesund oben angekommen, so dass ich in paar Panoramafotos von Bristol schießen konnte.

Ja, sooo schön kann Bristol sein. Dieses Foto von den Parkanlagen rund um den Cabot Tower erklärt vielleicht warum ich diesen Ort zu einem meiner Lieblingsplätze in Bristol erklärt habe.Sieht doch irgendwie ein bisschen verwunschen aus, oder? Ein bisschen wie im Märchen. Ich war nun so richtig in Touristenstimmung, dass ich, nachdem ich eine kleine Kaffeepause in der "Boston Tea Party" eingelegt hatte, weiter die Park Street zur Whiteladiesroad (die heißt wirklich so, warum auch immer) bis nach Clifton hochgeschlendert bin.
Clifton ist ein relativ edler Stadtteil von Bristol mit tollen Häusern und großen Villen, die irgendwie gar nicht richtig englisch, sondern schon fast ein bisschen südländisch aussehen.
(Den Schuttcontainer muss man sich auf diesem Bild allerdings wegdenken)
Da ich schon mal in Clifton war, musste ich natürlich auch die Clifton Suspension Bridge besichtigen und überqueren.
Auf der anderen Seite befindet sich "Leigh Woods" ein Waldstück, in dem man toll spazierengehen und sich noch besser verirren kann. Daher habe mich nur ein kleines Stück hineingewagt. Es war schon später Nachmittag und die Horrorvision von mir alleine in einem fremden Wald im Dunkeln herumirrend hat mich dann umkehren lassen. Meine bisherigen Erfahrung haben mich etwas misstrauisch gegenüber meinem Orientierungsinn werden lassen.
Das ist übrigens der Avon (glaub ich), der unter der Clifton Suspension Bridget her fließt. Macht auf diesem Bild keine besonders gute Figur. Könnte aber daran liegen, dass gerade Ebbe ist.

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